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Ikonen Ankauf

Georg Schomaker

Kunst- und
Antiquitätenhandel
Ikonen Ankauf in NRW und bundesweit. Wir machen Ihnen ein Angebot für Ihre Ikonen. Ikonen Ankauf und Ikonen verkaufen.
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Der Begriff »Enkaustik« stammt aus dem Griechischen und bezeichnet ein Malverfahren, dessen Farben durch Bienenwachs gebunden sind. Auf Grund der Verwendung von Bienenwachs als Bindemittel ergibt sich eine zeitintensivere und eher umständliche Technik des Farbauftrags: Die Farben haben die hohe Schmelztemperatur von 63-65°C, was dazu führt, dass sie sofort erstarren, sobald sie mit dem kühleren Malgrund in Berührung kommen. Dadurch ergeben sich einzelne nebeneinander liegende und voneinander klar abgegrenzte Farbflecken.

Die Farben werden dabei direkt auf den Malgrund aufgetragen. Als Bildträger kann nicht nur Holz, Leder oder Leinen dienen, sondern auch Marmor, Kalkstein, Alabaster, Pergament sowie Elfenbein.

In Griechenland entwickelten sich aus und neben der einfachen Enkaustik weitere ähnliche Techniken. So z.B. die Cestrum-Enkaustik, bei der die von der Vorlage übernommen und zuvor auf den Malgrund eingeritzten Flächen ausgefüllt werden. Bei der Canterium-Enkaustik wird mit Hilfe von erhitzten Brennstäbchen die bereits aufgetragene Farbe nachmodelliert. Wird dem Bienenwachs Öl hinzugefügt, um dann als Bindemittel zu dienen, spricht man von der Pinsel-Enkaustik. Die Wachstempera, die vor allem in der frühen Neuzeit neben der Temperamalerei am häufigsten genutzt wurde, verwendet als Bindemittel ein im Meerwasser gekochtes, mit Soda versetztes und anschließend in der Sonne getrocknetes Bienenwachs. Dies wird auch als »punisches Wachs« bezeichnet. Es lässt sich leichter verflüssigen und ermöglicht das Bemalen größerer Flächen. Die Epipolasis, die vor allem in der Ikonenmalerei Anwendung fand und in der sich sowohl byzantinische als auch russische Ikonenmeister auszeichneten, nutzt die Transparenz und das Übereinanderschichten von Farbebenen um das Farbspektrum zu erweitern.

Die Enkaustik ist eine jahrtausend alte Tradition und war in der christlichen Kunst noch bis ins Mittelalter gebräuchlich. Während im antiken Griechenland die Enkaustik zur Ausmalung von Wandflächen, Gesimsen, Statuen u.a. angewendet wurde, so war diese Technik in Ägypten noch im 3. Jahrhundert n. Chr. zur Herstellung von Mumienporträts gebräuchlich. Die Porträts wurden teilweise vor dem Tod angefertigt und dann entweder zur Erinnerung daheim aufbewahrt oder auf dem Kopf der Mumie befestigt. Mit Hilfe von Inschriften dienten sie zur Identifizierung der Verstorbenen.

Christen aus Alexandria übernahmen diesen Kult und legten kleine Täfelchen den Gräbern ihrer Einsiedler und Märtyrer bei. Ikonen des 6. und 7. Jahrhunderts n. Chr. aus dem Katharinenkloster auf dem Sinai zeigen ebenfalls die Übernahme dieses Malverfahren in die christliche Kunst und der Herstellung von Ikonen.

Da das Bienenwachs die Farben sehr wetterbeständig und widerstandsfähig macht, zeugen die in der Tradition der Enkaustik hergestellten Ikonen bis heute von ihrer ursprünglichen Farb- und Leuchtintensität. 

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